Blackout vermeiden – Die 3 besten Tipps gegen das Vakuum im Oberstübchen


​Es ist ​die Horrorvorstellung für jeden, der eine Prüfung, einen Vortrag oder ein wichtiges Kundengespräch ​vor sich hat: der Blackout. ​Error im Kopf -
und das ausgerechnet, wenn es wirklich darauf ankommt.

Die ganzen wichtigen Informationen, die du ​für deinen großen Auftritt so dringend brauchst, scheinen ​ganz plötzlich aus deinen Hirnwindungen verschwunden zu sein.  

Die gute Nachricht: Wirklich verschwunden ist dein Wissen natürlich nicht.
Du kannst nur gerade nicht darauf zugreifen.
Schuld an der Misere sind Stresshormone wie Dopain und Noradrenalin.

Die sollen dir eigentlich dabei helfen, dich auf die wichtige Aufgabe, die du ​zu meistern versuchst, zu fokussieren und unwichtige Gedanken auszublenden.
Du bekommst​ so eine Art Tunnelblick. Grundsätzlich eine sinnvolle Sache.

Werden aber zu viele Stresshormone ausgeschüttet, block​ieren sie möglicherweise auch ​den Abruf von Informationen, die du gerade brauchst.
Was kannst du also tun, um den Blackout zu vermeiden?

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​1. Die Stressanzeichen sind deine Helfer

Keine Panik, wenn du schwitzige Hände bekommst und der Puls rast!
Mache dir bewusst, dass diese Stressreaktionen deine Unterstützer sind, nicht deine Feinde.

In Tests schn​itten Versuchspersonen wesentlich besser ab, wenn sie ​verinnerlicht hatten, dass ihnen Stress in dieser Situation zu erhöhter geistiger Leistungsbereitschaft ​verhilft.

Mit einer positiven Einstellung kannst du diese Signale deines Körpers für dich nutzen, ganz nach dem Motto "Ich bin jetzt ganz bei der Sache und hochkonzentriert."


​2. ​Beginne rechtzeitig mit der Vorbereitung

Die Methode "Unter Zeitdruck arbeite ich am besten" ist eine ganz schlechte Idee. Beginne mit den Vorbereitungen ​für deine Rede, Prüfung oder ​das Gespräch so rechtzeitig, dass mehrfaches Wiederholen möglich ist.

Je besser dein Wissen in deinem Gedächtnis verankert ist, desto geringer ist die ​Gefahr, dass es im Ernstfall zu einem Blackout kommt. Jede Wiederholung ​sorgt einmal mehr dafür, dass Gelerntes dauerhaft in deine​m Denkorgan bleibt.

Wenn du eine Rede halten sollst, ​übe sie vorher. Und zwar so, als hättest du nur eine Chance, sie zu halten. ​Verlierst du nämlich beim Üben den roten Faden und fängst jedesmal wieder von vorne an, trainierst du dir den Fehler regelrecht an. Also: versuche immer, den Faden wieder aufzunehmen.
Im Ernstfall kannst du schließlich auch nicht noch einmal von vorne beginnen. ​

​Nutze Merktechniken, um dir Informationen einzuprägen.
​Methoden wie die Routenmethode oder die Schlüsselwortmethode sorgen für sicheres Behalten.


​3. ​​Der Notfallplan

​Und wenn der plötzliche Gedächtnisverlust im Ernstfall dann doch mal eintritt:
Ein paarmal tief durchatmen und: Zeit schinden!
Während ​einer Prüfung zum Beispiel, indem du dir die Frage noch einmal wiederholen lässt: "Wenn ich Sie richtig verstanden habe, ..."
Schon in ein paar Minuten ist dein Wissen nämlich sehr wahrscheinlich wieder abrufbar.






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Ein Kommentar

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